Nähkurs: "Vom Design zur Fertigung"

Ein Projekt von Schule plus am Gymnasium Am Sonnenkamp

logo schule plusJeden Donnerstag treffen sich zehn Schülerinnen mit größtenteils eigener Nähmaschine für drei Stunden im Gymnasium Am Sonnenkamp Neukloster zum Schneiderkurs „Vom Design zur Fertigung“. Dieses Projekt wird gefördert aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) im Rahmen des Programms „SCHULE plus“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der RAA Mecklenburg-Vorpommern.

Mit dem Förderprogramm „SCHULE plus“ können Schüler seit dem Schuljahr 2004/05 interessante Lernprojekte, z.B. im Medienbereich, im Bereich der Ökonomie sowie in Naturwissenschaft und Technik in Zusammenarbeit mit erwachsenen Experten umsetzen.

gruppeAuch ohne viel Werbung läuft der Schneiderkurs seit 2006 unter der Leitung der Sport- und Biologielehrerin Silke Hammersdorfer, die sich schon als Jugendliche ihre Klamotten am liebsten selbst genäht hat. Alle Mädchen sind in ihrer unterrichtsfreien Zeit mit viel Freude und Engagement hier, sie haben Spaß daran, dass etwas durch ihre eigenen Hände entsteht, wollen wegkommen vom puren Konsum. Es ist kaum zu glauben, dass die meisten der Mädchen nie vorher genäht hatten. Angefangen haben sie mit einfachen Kissen, Beuteln, Taschen, Kuscheltieren u.a. – inzwischen nähen alle lieber modische Kleidung. Sie sitzen hinter ihren Nähmaschinen, nehmen Maß, zeichnen neue Schnitte auf oder prüfen miteinander halbfertige Kleidung, ob sie schon richtig sitzt. Die Fertigung besonderer Geschenke mit persönlicher Note, Änderungs- und Reparaturarbeiten, ein selbst entworfenes Kleid, eine Tunika oder ein Rock sind nun kein Problem mehr… und es sorgt für sichtliche Entspannung. Die Stoffe, die sie geschenkt bekommen oder bei der Oma im Schrank finden konnten, nutzen die Mädchen vor allem zum Üben. Um moderne Bekleidungsstoffe kaufen zu können, machen sie dann und wann einen Ausflug nach Lübeck. So einige Schülerinnen haben sich sogar ihr Abiballkleid selbst geschneidert.

Silke Hammersdorfer konnte beobachten, wie die Kreativität, Selbstständigkeit und Problemlösekompetenz im Laufe des Projektes gestiegen sind. Die „Fortgeschrittenen“ geben gern ihre Erfahrungen und Kenntnisse an die „Anfänger“ weiter oder helfen in kniffligen Situationen. Manche Eltern sind froh, dass ihre Töchter nicht nur nähen lernen, sondern auch Ausdauer und Geduld üben sowie an Selbstvertrauen gewinnen - Fähigkeiten, die alle einmal gut gebrauchen können, auch wenn nicht jede gleich Modedesign studieren wird.


Kurzbericht über die Ergebnisse der letzten Wettbewerbe:

wett2012 1.Design-Wettbewerb 2012 "Traumtasche"
wett2013 2.Design-Wettbewerb 2013 "Operation T-Shirt"
wett2014 3.Design Wettbewerb 2014 "Es war mal ... meine Lieblingsjeans"
wett2015 4.Design Wettbewerb 2015 "Kuschel-, Knuddel-, Schmuse-Wesen"
5.Design Wettbewerb 2016 "Kissenschlacht"

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